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Unsere Geschichte

 
 

Der anhaltende Kriegszustand in Syrien ist seit einigen Jahren fest im öffentlichen Bewusstsein verankert. Die Flucht der Menschen aus der lebensbedrohlichen Lage und das Ankommen in der neuen Heimat sind seit jeher wichtige Themen. Dabei bewegen vor allem die Schwierigkeiten, mit denen sich Asylsuchende auf ihrem beschwerlichen Weg konfrontiert sehen.

Am Ende ihrer Flucht erwartet sie unter anderem eine fremde Kultur und eine neue Sprache.

Das Ausmaß dieser Umstände konnten wir 2015 beim Welcoming in Frankfurt selbst erleben. Dort sollten angekommene Geflüchtete willkommen geheißen werden. Schnell wurde uns allerdings klar, dass der Begriff Welcoming ein bisschen zu viel versprach. Administrative Vorgänge standen im Vordergrund und der eigentliche Kern des Willkommen Heißens ging verloren.

Für uns bedeutet willkommen heißen, dass man neue Kontakte knüpft, Freundschaften schließt und bei Schwierigkeiten unterstützt wird.

Aus diesem Grund haben sich viele engagierte und kreative Köpfe zusammengeschlossen und mit einer Crowdfunding Kampagne das Projekt elbēn ins Leben gerufen. elbēn bedeutet „zwei Herzen“ auf Syrisch-Arabisch und drückt damit genau das aus, was wir erreichen wollen.

Wir wollen eine Begegnungsstätte sein, die unterschiedliche Kulturen miteinander verbindet. Ein Ort, an dem zwei Herzen zusammentreffen und gemeinsam von- und miteinander lernen können. 

Und wobei könnte man sich wohl besser Kennenlernen als bei gutem Essen?

Essen war schon immer ein Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Kulturen und Nationen.

In diesem Sinne möchte das Projekt elbēn mit der Zubereitung und dem Verkauf des Street Foods „Manakish“ durch syrische Geflüchtete eine Brücke zwischen ihnen und den in Deutschland beheimateten Menschen bauen und so die Integration erleichtern. Manakish ist ein arabisches Fladenbrot aus Hefeteig, das mit vielfältigen Zutaten und arabischen Gewürzen belegt und im Steinofen gebacken wird.

Der Erlös aus dem Verkauf der Manakish soll den geflüchteten Mitarbeitern von elbēn ein gesichertes Einkommen und finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen, sodass sie ihre Familien hier und in Syrien unterstützen können. Zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern, die hauptsächlich hinter den Kulissen arbeiten, ergibt sich ein internationales Team, das zusammen für das Projekt elbēn arbeitet.

Um unsere Idee der Integration durch kulinarische Begegnungen auch über die Grenzen des Food Trucks und unseres Ladens hinauszutragen, wurde der gemeinnützige Verein nahnu gegründet.

Durch den Verein und die kreative Teamarbeit hoffen wir noch mehr kulturelle Begegnungen schaffen zu können und ein friedliches und offenes Miteinander zu schaffen.

Wir sind sehr stolz auf alles, was wir bisher erreicht haben und hoffen, uns auch weiterhin vergrößern zu können und die Botschaft von elbēn weiterzutragen. Wir freuen uns, dass ihr das Projekt mit eurem Besuch unterstützt und wünschen uns, dass elbēn bald auch in anderen Städten Deutschlands ankommt und Begegnungen schafft.

Also, esst fleißig Manakish, erzählt euren Freunden davon und tragt elbēn in die Welt hinaus! Yallah!

 

Zeitstrahl


Oktober 2015

Ahlan w sahlan!
Integration als Impuls und Anliegen zur kreativen Entwicklung der elbēn-Idee

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Dezember 2015

Yallah!
Die Crowdfunding-Kampagne schafft schnelles und effektives Handeln

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Februar 2016 

Der finanzielle Startschuss 
Das Ergebnis der Crowdfunding Kampagne ermöglicht die Konkretisierung erster kreativer Ideen

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August 2016

Sahteen!
Der Food Truck schafft unsere erste kulturelle Begegnungsstätte 

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November 2016 

Vorübergehende Kreativschmiede
Eine ehemalige Eisdiele ist die erste Experimentierwerkstatt zum Restaurant

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Februar 2017

Neues kulinarisches Herz?
Die lange Suche nach einem geeigneten gastronomischen Standort

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Mai 2017

Moralischer Neustart
Gefunden! Neues kulinarisches Herz direkt an Münsters Aasee

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Juli 2017

Kulinarischer Startschuss
Die Eröffnung unseres Restaurants ermöglicht neuen Raum für kulturelle Begegnung

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Dezember 2017

Regionale Anerkennung 
Silber beim Bürgerpreis Münster bekräftigt unsere Bemühungen 

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November 2018 

Überregionale Wertschätzung
Der zweite Platz beim deutschlandweiten Deichman Förderpreis für Integration schafft weitere Impulse 

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Februar 2019 

Überregionale Aufmerksamkeit
Weitere Verbreitung unserer Werte als Finalist des Wirkungsfonds vom Social Impact 

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Mai 2019 

Der zweite Food Truck
Weitere Foodtrucks verbreiten mehr Manakish und schaffen zusätzlichen kulturellen Austausch